Crowdfunding und alternative Medien

Kann Crowdfunding den Journalismus retten? Oder ist das Modell nur eine Notlösung? Darüber wurde beim Publizistentreffen am 23. November 2017 diskutiert. 

Journalisten haben längst den Nutzen der Schwarmintelligenz erkannt: Die Crowd fungiert als Ideen- und/oder Geldgeber. Genau das ist auch das Modell hinter Crowdspondent. Die beiden Journalistinnen Lisa Altmeier und Steffi Fetz machen Journalismus unabhängig von Verlagen oder Fernsehanstalten direkt für das Publikum. So waren sie etwa im Auftrag ihrer Leser bereits in den brasilianischen Favelas unterwegs. 
 
„Crowdfunding und alternative Medien“ hieß das Thema des Publizistentreffen 2017 an der Evangelischen Journalistenschule (EJS) - es bot genug Gesprächsstoff für die 120 Freundinnen und Freunde der EJS und die Gäste auf dem Podium. Dort saß auch auch Tanja Krämer. Sie hat RiffReporter gegründet – eine Kooperative freier Journalisten. Krämer ist selbst frei aus Überzeugung. Sie glaubt, freie Kollegen haben nur dann eine Chance, wenn sie sich stärker als Unternehmer verstehen. 
 
Altmeier und Fetz von Crowdspondent hielten beim traditionellen Publizistentreffen zunächst ein Impulsreferat. Danach wurde auf dem Podium und mit dem Publikum diskutiert. Die Moderation übernahm der neue Vorsitzende des EJS-Freundeskreises  Ragnar Vogt. Nach der Veranstaltung wurde wie immer im Foyer weiter diskutiert und gefeiert.