Qualitäts-ChartaCharta der Journalistenschulen für Qualitäts-Journalismus

Elf Journalistenschulen in Deutschland haben sich auf eine Qualitäts-Charta verständigt. Auch die EJS gehört zu den Unterzeichnern.

An dieser Stelle veröffentlichen wir nur die Präambel der Charta. Sie wollen den vollständigen Text lesen? Dann klicken Sie bitte HIER! 


 
Präambel

Eine demokratische Gesellschaft braucht zur Verständigung und Orientierung einen unabhängigen und kritischen Journalismus. In Zeiten, in denen journalistisches Arbeiten schwieriger wird, muss die Glaubwürdigkeit des Journalistenberufs gestärkt werden. Für beides werden handwerklich gut ausgebildete Journalistinnen und Journalisten mit Haltung benötigt, für die Journalismus mehr ist als ein Job. Nur auf der Basis einer exzellenten Ausbildung bleibt Qualitätsjournalismus möglich. Das Mediensystem wandelt sich stetig. Die technischen Gegebenheiten erneuern sich in immer kürzeren Intervallen. Nur vielseitig versierte Journalisten können diesen beruflichen Herausforderungen gerecht werden. Es gilt, die Attraktivität des Berufs zu erhalten.

Wir unterzeichnenden Journalistenschulen und vergleichbare Anbieter von Volontariaten und Volontariats adäquaten Journalistenausbildungen (im weiteren Verlauf des Textes als „Schule(n)“ bezeichnet) verpflichten uns, auch künftig die bestmögliche Journalistenausbildung zu leisten. Wir garantieren im Verbund mit den anderen Schulen Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten eine qualitativ hohe und zeitgemäße Ausbildung.

Mit der Veröffentlichung unserer Qualitätskriterien bieten wir dem journalistischen Nachwuchs eine Orientierungshilfe auf dem Ausbildungsmarkt.

Die Charta der Journalistenschulen für Qualitäts-Journalismus besteht aus einem allgemeinen Teil, in dem Mindestanforderungen definiert werden, und einem jeweils schulspezifischen Teil, in dem belegt wird, wie diese Anforderungen von den einzelnen Schulen erfüllt werden.