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Die Entwicklung der Evangelischen Journalistenschule

Die Evangelische Journalistenschule (EJS) steht in der Tradition der ältesten Institution der Journalistenaus- und -fortbildung in der Bundesrepublik: der  "Christlichen Presse-Akademie" (cpa).
 
Die cpa wurde 1950 von christlich engagierten Journalisten in Bad Boll gegründet und einige Jahre später in "Evangelische Medienakademie" umbenannt. Die Gründer der Akademie hatten die Gleichschaltung der Publizistik im Nationalsozialismus miterleben müssen.
 
Ihr Anliegen war es daher, sowohl journalistische Professionalität als auch Zivilcourage, innere Unabhängigkeit und Verantwortung im Journalismus zu fördern.
 
Die Verknüpfung einer soliden Vermittlung journalistischen Handwerks mit der Reflexion ethischer Fragen prägt die Aus- und Weiterbildung an der EJS bis heute.

Seit 1973 wird die Evangelische Medienakademie vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main veranwortet. Das GEP ist die zentrale publizistische Einrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
 
Seit  1995 bildet die EJS pro Ausbildungsjahrgang 16 eigene Volontärinnen und Volontäre aus. Erste Leiterin der Schule war bis zum Jahr 2000 Imme de Haen.
 
Zum 1. Januar 2009 hat die EKD ihre Aktivitäten zur Aus- und Fortbildung von Journalistinnen und Journalisten neu geordnet. Die Weiterbildungskurse und -seminare der Evangelischen Medienakademie werden nun vom Evangelischen Medienverband im Rheinland am Standort Düsseldorf angeboten.
 
Die Ausbildung in der EJS ist am Standort Berlin und unter dem Dach des GEP verblieben. Die Leitung der EJS wurde Oscar Tiefenthal übertragen.
 

Eberhard Stammler, Rudolf Augstein, Dr. Helmut Cron 19541954: Wochenendtagung mit Eberhard Stammler, Rudolf Augstein und Dr. Helmut Cron (Foto: Archiv Evangelische Medienakademie Bad Boll)
Volontärinnen im Zug nach Krakau (1996)1996: "Endstation Krakau" - Der erste Jahrgang der EJS auf Exkursion (Foto: Rolf Zöllner)
Herbert Riehl-HeyseEröffnung der EJS 1995: Herbert Riehl-Heyse, im Beirat der EJS
Imme de HaenEröffnung der EJS 1995: Die erste Schulleiterin Imme de Haen
Dr. Jürgen Schmude, Wolfgang Huber, Werner RadatzEröffnung der EJS 1995: Dr. Jürgen Schmude, Präses der Synoder der EKD, Bischof Wolfgang Huber, Werner Radatz, Präsident i.R. der Evangelischen Kirche der Union
Vera Gaserow, Bascha Mika, Imme de HaenEröffnung der EJS 1995: Vera Gaserow, Journalistin und Mentorin an der EJS, Bascha Mika, Reporterin taz, Schulleiterin Imme de Haen (Fotos: Rolf Zöllner)