SatzungStatuten des Freundeskreises

Förderverein und Freundeskreis der Evangelischen Journalistenschule e. V.
(ehemals: "Freundeskreis der Christlichen Presse Akademie“)

§ 1 Name und Sitz
(1) Der Name des Vereins lautet:
„Förderverein und Freundeskreis der Evangelischen Journalistenschule (ehemals: "Freundeskreis der Christlichen Presse Akademie“) e. V.".
(2) Der Sitz des Vereins ist Berlin.

§ 2 Zweck des Vereins
(1) Der Verein hat die Aufgabe, die fachliche Qualifikation und das ethische Bewusstsein
des journalistischen Berufsstandes zu fördern.
(2) Der Verein verwirklicht seinen Zweck vor allem durch folgende Maßnahmen:
a) Förderung und Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit der
Evangelischen Journalistenschule Berlin im Gemeinschaftswerk der
Evangelischen Publizistik gGmbH, Frankfurt/M.
b) Förderung von Lehrgängen und Veranstaltungen, die der journalistischen
Aus- und Weiterbildung sowie der beruflichen Orientierung des
journalistischen Nachwuchses in der allgemeinen und kirchlichen Publizistik
dienen.
c) Pflege des kollegialen Zusammenhalts der Vereinsmitglieder sowie dem
Verein und seinen Zielen nahe stehender Personen.
d) Sammlung und Unterstützung von Kräften, die die Ziele des Vereins
fördern.
e) Herausgabe einer Publikation entsprechend § 2 Abs. (1).
(3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und
kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der
Abgabenordnung.
(4) Der Verein unterstützt nach eigenen Möglichkeiten die Arbeit der Evangelischen
Medienakademie in Düsseldorf.
(5) Der Verein verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
a) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
b) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd
sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(6) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks
fällt das Vermögen des Vereins an die Evangelische Journalistenschule Berlin im
Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH, die es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 3 Eintritt und Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person oder
Personenvereinigung werden, die bereit ist, den Vereinszweck anzuerkennen und die
Ziele und Aufgaben des Vereins nach Kräften zu fördern. Jedes Mitglied hat als natürliche
oder juristische Person eine Stimme.
(2) Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung und einen
Annahmebeschluss des Vorstandes erworben. Der Vorstand teilt dem Erklärenden das
Ergebnis seines Beschlusses schriftlich mit. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Mitteilung
der Aufnahme.
(3) Die Mitglieder sind verpflichtet, jährliche Beiträge zu zahlen. Über die Höhe des
Mindestbeitragssatzes für natürliche und juristische Personen entscheidet die
Mitgliederversammlung gemäß § 11 (Absatz 2).

§ 4 Verlust der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss.
(2) Der jederzeit mögliche Austritt erfolgt durch eine schriftliche Beitrittserklärung gegen
über .dem Vorsitzenden des Vorstandes.
(3) Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand bei Vorliegen eines
wichtigen Grundes mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen. Ein
wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn ein Mitglied den Vereinszweck
gefährdet, ihm entgegenarbeitet oder auf andere Weise zu erkennen gibt, dass es ihn
nicht mehr anerkennt.
(4) Der Ausschluss wird nach Ablauf eines Monats nach Zustellung des
Ausschließungsbeschlusses an das Mitglied wirksam, wenn dieses nicht innerhalb dieser
Frist die Entscheidung des Schiedsgerichts (§ 9) anruft.

§ 5 Organe des Vereins
(1) Organe des Vereins sind
- die Mitgliederversammlung (§ 6)
- der Vorstand (§ 8)
- das Schiedsgericht (§ 9).
(2) Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere organisatorische
Einrichtungen, insbesondere Ständige Ausschüsse mit besonderen Aufgaben, eingesetzt
werden.

§ 6 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung entscheidet über grundsätzliche Fragen der Arbeit des
Vereins. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind im Besonderen
a) Beschlussfassung nach Maßgabe der Satzung
b) Entgegennahme und Beratung des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und des
Geschäftsführers
c) Beschlussfassungen über Vorlagen des Vorstandes
d) Prüfung und Abnahme der Jahresrechnung sowie Entlastung des Vorstandes und des
Geschäftsführers.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens alle zwei Jahre, eine
außerordentliche Mitgliederversammlung dann einzuberufen, wenn es wenigstens ein
Drittel der Mitglieder unter Angabe der Gründe verlangt. Der / die Vorsitzende des
Vorstandes leitet die Mitgliederversammlung.
(3) Die Mitgliederversammlung wird von dem / der Vorsitzenden des Vorstandes durch
schriftliche Benachrichtigung aller Mitglieder bei gleichzeitiger Bekanntgabe der
Tagesordnung mit einer Frist von mindestens drei Wochen einberufen.
(4) Zur Beschlussfassung ist grundsätzlich die einfache Mehrheit der abgegebenen
Stimmen ausreichend. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Die Satzung kann nur mit
einer Mehrheit von zwei Dritteln, der Vereinszweck nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln
der abgegebenen Stimmen geändert werden.
(5) Über die Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift angefertigt, die von dem / der
Vorsitzenden des Vorstandes und dem Protokollführer / der Protokollführerin zu
unterzeichnen und den Vereinsmitgliedern mitzuteilen ist.
 
§ 7 Schriftliche Beschlussfassung
(1) Beschlüsse, die wegen besonderer Dringlichkeit nicht einer Mitgliederversammlung
vorbehalten werden sollen oder wegen mangelnder Bedeutung die Einberufung einer
Mitgliederversammlung nicht rechtfertigen, können schriftlich gefasst werden.
(2) Ob die Voraussetzungen zur schriftlichen Beschlussfassung vorliegen, entscheidet der
Vorstand mit einer Mehrheit von zwei Dritteln. Er führt die schriftliche Beschlussfassung
durch Anfrage bei den Mitgliedern herbei und benennt eine Ausschlussfrist, nach deren
Ablauf die Stimmabgabe als Stimmenthaltung zu werten ist. Die Fragen müssen so
formuliert sein, dass sie nur mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden können. Die
Nichtbeantwortung der Abstimmungsanfrage gilt als Stimmenthaltung.
(3) Im Übrigen gelten die Abstimmungsregeln für die Mitgliederversammlung gemäß § 6
(Abs. 4).
 
§ 8 Vorstand
(1) Der Vorstand leitet die Arbeit des Vereins im Rahmen der Satzung und der von der
Mitgliederversammlung gesetzten Ziele.
(2) Der Vorstand besteht aus insgesamt fünf gewählten Mitgliedern einschließlich dem /
der Vorsitzenden und einer Stellvertretung für den / die Vorsitzende, sowie einem Vertreter
/ einer Vertreterin der Evangelischen Journalistenschule Berlin im Gemeinschaftswerk der
Evangelischen Publizistik gGmbH.
(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für eine Geschäftszeit von vier
Jahren gewählt. Die Wahl kann im Wege schriftlicher Beschlussfassung erfolgen.
Wiederwahl ist zulässig. Höchstens zwei der Vorstandsmitglieder dürfen als Vertreter
juristischer Personen gewählt werden. Die Vorstandsmitglieder bleiben im Amt bis zur
Wahl ihrer Nachfolger.
(4) Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik entsendet einen
Verantwortlichen der Evangelischen Journalistenschule Berlin im Gemeinschaftswerk der
Evangelischen Publizistik gGmbH in den Vorstand.
(5) Der / die Vorsitzende und der / die Stellvertretende Vorsitzende werden vom Vorstand
aus seiner Mitte gewählt, allerdings kann das vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen
Publizistik gGmbH entsandte Mitglied (siehe § 8, Abs. 4) nicht zum / zur Vorsitzenden oder
zum / zur Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt werden.
(6) Der / die Vorsitzende des Vorstandes und der / die Stellvertretende Vorsitzende des
Vorstandes vertreten je einzeln den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Sie haben
jeweils die Stellung eines gesetzlichen Vertreters gemäß § 26 BGB.
(7) Der / die Vorsitzende oder der / die Stellvertretende Vorsitzende beruft nach Bedarf den
Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und mit einer Frist von einer Woche
zu Sitzungen ein. Er / sie muss dies tun, wenn es von einem Drittel der Vorstandsmitglieder
unter Angabe der Gründe verlangt wird. Über die Sitzungen wird eine
Niederschrift angefertigt.
(8) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier seiner Mitglieder anwesend
sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme
des / der Vorsitzenden. Davon unberührt bleiben Beschlüsse nach § 4 (Absatz 3) und § 7
(Absatz 2). Schriftliche Beschlussfassungen sind entsprechend § 7 – auch per Email –
zulässig.
(9) Der Vorstand führt seine Geschäfte ehrenamtlich. Für finanziellen Aufwand sind ihm
die tatsächlich entstandenen Unkosten im Rahmen angemessener Ausgaben zu erstatten.
(10) Das vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH entsandte
Vorstandsmitglied übernimmt die Geschäftsführung für den Verein.
(11) Das vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH entsandte
Vorstandsmitglied ist als Geschäftsführer Schriftführer mit der Aufgabe, über alle
wesentlichen Vorgängen bei Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen eine
Niederschrift anzufertigen. Im Zweifel beschließt der Vorstand, was in die Niederschrift
aufzunehmen ist.
 
§ 9 Schiedsgericht
(1) Die Mitgliederversammlung wählt ein Schiedsgericht zur Entscheidung von
Streitigkeiten zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern über die Rechte und Pflichten
aus der Mitgliedschaft. Es besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Die
Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen nicht dem Vorstand angehören.
(2) Für die Wahl, die Geschäftszeit und die Erstattung von Unkosten gelten die für den
Vorstand vorgesehenen Bestimmungen entsprechend.
(3) Übrigen gelten für das Schiedsgericht die §§ 1025 ff der Zivilprozessordnung.
 
§ 10 Auflösung
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer
Frist von drei Monaten einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung
beschlossen werden.
(2) Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen
Stimmen. Gleichzeitig ist über die Art der Liquidation zu beschließen.
(3) Vereinsvermögen darf auch im Liquidationsfalle nur gemäß der Zweckbestimmung des
Vereins verwendet werden. Ist eine Verwendung zugunsten des Vereinszweckes nicht
mehr möglich, fällt das Vereinsvermögen gemäß § 2 Abs. 6 der Evangelischen
Journalistenschule Berlin im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH zu.
 
§ 11 Sonstiges
(1) Das Geschäftsjahr für den Verein ist das Kalenderjahr. Zur Finanzierung der Aufgaben
des Vereins dienen Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Einnahmen aus der
publizistischen Tätigkeit des Vereins.
2) Über die Höhe und die Fälligkeit von Mitgliedsbeiträgen, über sonstige Pflichten der
Mitglieder sowie über die Kassen- und Rechnungsprüfung entscheidet die
Mitgliederversammlung.
3) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist das für den Sitz des Vereins zuständige Gericht.