Tätigkeitsbericht

Tätigkeitsbericht für die Jahre 2011 bis 2014

Die Publizistentreffen in den Jahren 2011 bis 2014 waren mit mehr als je 100 Teilnehmern gut besucht und führten zu Medien-Berichterstattung.

  • Am 17. Februar 2012 ging es um „Die Zukunft des Urheberrechts“. Ein Einführungsreferat hielt Matthias Spielkamp, Journalist und Mitgründer von iRights. Anschließend diskutierten Dr. Birgit Grundmann, Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz, Michael Konken, der Bundesvorsitzende des DJV und Dr. Christopher Fiedler, Geschäftsführer Europa und Medienpolitik im Verband der Zeitschriftenverleger. Moderator war Oscar Tiefenthal Leiter der Evangelischen Journalistenschule.
  • Das Publizistentreffen am 15. Februar 2013 stand unter der Überschrift „Ist die Zeitung tot? – Perspektiven für den Print-Journalismus“. Auf dem Podium diskutierten Carsten Erdmann, stellvertretender Chefredakteur der Berliner Morgenpost, der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Pätzold, Medienwissenschaftler sowie Uwe Vorkötter, damals noch bei der Mediengruppe M. DuMont Schauberg.
  • Beim Publizistentreffen 2014 hieß das Thema am 14. Februar „Nachrichtendienste und Journalisten“. Es diskutierten der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Dr. Hans-Georg Maaßen, sowie die Journalisten John Goetz vom NDR und Oliver Schröm vom „Stern“, der gleichzeitig dem Netzwerk Recherche vorsitzt. Moderiert wurde der Abend von Erhard Scherfer, Korrespondent des TV-Senders Phoenix.

 
Alumnitreffen 2014
 

  • Bereits Mitte 2013 begann die intensive Vorbereitung für das Alumnitreffen am 20./21. September 2014 in Berlin-Schwanenwerder, das vom Verein der EJS und dem GEP mit Unterstützung der EKD veranstaltet wurde. Rund 80 der bisher knapp 150 Absolventinnen und Absolventen der Schule waren gekommen.
  • Auf dem Programm standen Referate zum Thema „Zukunft des Qualitätsjournalismus“ von Prof. Dr. Michael Steinbrecher (TU Dortmund) und Jochen Wegner (Chefredakteur „Zeit online“). Der Vorsitzende des Freundeskreises gestaltete gemeinsam mit dem Ratsvorsitzenden der EKD, Dr. h.c. Nikolaus Schneider, die Andacht am Sonntagmorgen. Vorsitzender und Geschäftsführer übernahmen zudem eine der Arbeitsgruppen, Thema war Medienethik an aktuellen Beispielen (Islam-Kommentar in „Bild am Sonntag“ und Rüge des Presserates).
  • Das nächste Treffen soll es 2016 geben.

 
Auswahlverfahren 10. und 11. Jahrgang

  • An den Auswahlverfahren für den 10. und 11. Jahrgang der EJS war auch der Vorstand des Vereins beteiligt. Der Jury gehörten der Vorsitzende Christof Vetter und Geschäftsführer Dr. Thomas Schiller – letzterer in seiner Funktion als Publizistischer Vorstand der Schule – an. Darüber hinaus nahmen an den Auswahlrunden auch Schulleiter Oscar Tiefenthal sowie Dr. Claudia Ingenhofen, Wortchefin des rbb-Kulturradios sowie Jutta Kramm, die stv. Chefredakteurin der „Berliner Zeitung“ teil.

Organisatorisches

  • Im Jahr 2012 war der Verein gleichzeitig mit der Strukturreform des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik befasst. Seit der Umwandlung des GEP von einem e. V. in die GmbH war der cpa-Freundeskreis Mitgesellschafter. Der Bitte der EKD und der GEP-Direktion um Übertragung der Gesellschafteranteile auf die EKD folgten Verhandlungen des Vorsitzenden und des Geschäftsführers mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden des GEP, Landesbischof Ulrich Fischer, und Direktor Jörg Bollmann.
  • Im Gegenzug zur Übertragung wurde dem Verein das Vorschlagsrecht für einen der Experten-Plätze im künftigen GEP-Aufsichtsrat zugestanden. Der Vorschlag Birgit Wentzien-Ziegler, Mentorin in der EJS und Chefredakteurin des Deutschlandfunks Köln, wurde angenommen, sie gehört seitdem dem GEP-Gremium an.
  • Mit einigem organisatorischen Aufwand war 2012 der Umzug der Geschäftsstelle des Vereins von Stuttgart nach Berlin verbunden. In diesem Rahmen stand eine Ummeldung beim Vereinsregister und bei der Bank an. Zudem wurden die Aktenbestände gesichtet und geordnet. Die Geschäftsstelle hat nun ihren Sitz in den Räumen der EJS in der Jebensstr. 3 in Berlin.
  • Der öffentliche Auftritt des Vereins wurde modernisiert und verstärkt. Die Internetpräsenz wurde überarbeitet und in die Homepage der EJS integriert. Zudem wurde ein Folder produziert. Nicht zuletzt gibt es wieder regelmäßige Newsletter an die Mitglieder.