Armut in Berlin

Wer weniger als 999 Euro netto pro Monat zur Verfügung hat, gilt in Deutschland als arm. Was bedeutet das für diejenigen, die davon betroffen sind? Die Volontärinnen und Volontäre des 13. Jahrgangs haben sich genauer angeschaut, welche Gesichter Armut in Berlin hat – und aus Zahlen Geschichten gemacht.

Da ist der ehemalige Gymnasiallehrer, der seine Lebensmittel bei der Tafel holt, weil die Rente nicht reicht. Der Akademiker, der seit Jahren keine Arbeit findet. Der Junge vom Stadtrand, der wie jedes dritte Kind in Berlin von Hartz IV lebt. Aber auch Behinderungen sind ein Armutsrisiko. Und viele sind arm, obwohl sie arbeiten: Fast 100.000 Menscehn in Berlin müssen ihr Gehalt mit Hartz IV aufstocken. Weil die Mieten steigen und die Stadt beliebt ist, wird das Leben nicht billiger.
 
Zwei Wochen lang haben die Volos des 13. Jahrgangs Daten über unterschiedliche Formen von Armut in Berlin gesammelt und analysiert. Sie haben die Geschichten dahinter gesucht und der Armut ein Gesicht gegeben – indem sie mit Menschen gesprochen haben, die betroffen sind. Daraus ist eine interaktive Website geworden – unter anderem mit Grafiken, Karten und Interviews: http://armutinberlin.de
 
Das Projekt ist in Kooperation mit rbb|24 entstanden. Die Volontärinnen und Volontäre wurden unterstützt von Michael Hörz, Cornelia Geissler und Martin Virtel.

Das Datenprojekt des 13. Jahrgangs: Armut in Berlin