News vom 14. Oktober 2020

Alumni der EJS arbeiten heute bei angesehenen Zeitungen, Zeitschriften, Online-Redaktionen, Rundfunkanstalten und TV-Sendern in ganz Deutschland. Viele wurden mit Journalistenpreisen ausgezeichnet. Doch die 22-monatige crossmediale Ausbildung an der EJS geht über die Vermittlung des Handwerks hinaus. Teamarbeit und gemeinsame Werte bilden oft den Grundstein für langjährige Zusammenarbeit und sogar Freundschaften. Der 13. Jahrgang 2019/2020 gibt Einblicke in eine außergewöhnliche Ausbildung.

Kamera, Schnitt: Richard Marx

Redaktion: Andrea Rüthel, SIta Scherer

 

News vom 13. Oktober 2020

Für Volontärinnen und Volontäre aus Print-Redaktionen, Agenturen und Pressestellen bietet die EJS einen vierwöchigen Kompaktkurs als Weiterbildung an. In den Volontärkursen werden die wichtigsten journalistischen Darstellungsformen trainiert und crossmediale Grundlagen vermittelt. Hier können Sie sich anmelden.
 
Termine 2020:
Volontärkurs III: 21.09. bis 16.10.2020 
 
Termine 2021:
Volontärkurs I: 01.03. bis 26.03.2021
Volontärkurs II: 03.05. bis 28.05.2021
(aktueller Stand: Maximal 10 Teilnehmende)

News vom 13. Februar 2020
Foto: Richard Marx

Im Hörfunk- und TV-Studio der EJS können ab jetzt Live-Sendungen mit Live-Green-Screen-Keying geschnitten werden. Ab März 2020 kann aus dem Studio außerdem live auf Facebook und YouTube gestreamt werden. Weitere Informationen zur technischen Ausstattung und zur Anmietung des Hörfunk- und TV-Studios finden Sie hier.

Veranstaltung vom 31. Oktober 2019
Foto: Tobias Hausdorf

Der Journalistische Salon zum Thema "Was müssen die Medien jetzt im Umgang mit der AfD ändern?" fand am 31. Oktober an der EJS statt. Als Gäste waren Matthias Kamann (Die WELT), Sabine Schicketanz (Chefredakteurin PNN), Erhard Scherfer (Phoenix) und Andreas Oppermann (Studioleiter rbb, Frankfurt/Oder) geladen. Unter der Moderation von Natascha Gillenberg diskutierten sie gemeinsam mit rund 70 Teilnehmenden Erfahrungen und Wege im Umgang mit der AfD in den Medien. Journalistinnen und Journalisten müssten besser vorbereitet sein und genauer zuhören, wenn es um die AfD geht - das sagten die Teilnehmenden der Podiumsdiskussion. Der Journalistische Salon ist eine Veranstaltung des Freundes- und Förderverein der Evangelischen Journalistenschule e.V..
 
Fotos: Tobias Hausdorf

News vom 28. Oktober 2019
Foto: Verena Brüning

Die EJS-Absolventinnen Christiane Hawranek und Nadine Ahr (8. Jahrgang) wurden in der Kategorie Hörfunk für ihre Reportage "Die gefallenen Mädchen" (BR 2) mit dem evangelischen Medienpreis ausgezeichnet. In der Begründung der Jury hieß es: "Die crossmediale Reportage von Christiane Hawranek und Nadine Ahr führt uns mitten hinein in den Innenraum einer beschämenden Welt des Handels mit Kindern unverheirateter Mütter. Sie berichtet von verbohrten Eltern, von eingeschüchterten jungen Frauen, von Familienschande und Bann, von Geldmacherei und unverhohlener Verachtung gegenüber ledigen Müttern noch in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Eine wichtige, fesselnde und aufrüttelnde Radioreportage, die – ganz im Sinne Robert Geisendörfers – Stummen Stimme leiht."
 
Foto: Verena Brüning

News vom 30. August 2019
Foto: Jann Wilken

Das Team von Amal, Hamburg!, das seit April tagesaktuell auf Arabisch und Farsi/Dari aus Hamburg berichtet, ist gewachsen. Seit Juli verstärkt Mutaz Enjila die arabische Redaktion. Enjila hat als TV-Journalist in Syrien, Ägypten und der Türkei gearbeitet und lebt mit Frau und vier Kindern seit vier Jahren in der Hansestadt. Er hat nach der Weiterbildung an der Hamburg Media School ein Praktikum beim Evangelischen Presseverband in Norddeutschland absolviert. Hier wurde er mit Unterstützung des Hauptbereiches Medien der Nordkirche übernommen, um mit einem großen Teil seiner Arbeitszeit die Redaktion von Amal, Hamburg! zu unterstützen.
 
Foto: Jann Wilken

Veranstaltung vom 29. August 2019
Foto: Ahmad Kalaji

50 Exil-Journalisten und Journalistinnen aus ganz Deutschland treffen sich am Sonntag (1.9.) im Düsseldorfer Landtag auf Einladung der Amal-Redaktion (Berlin/Hamburg). Das Netzwerktreffen findet im Rahmen des Campfire-Festivals und mit Unterstützung der Schöpflin Stiftung statt.
 
Das Ziel des Netzwerktreffens ist, ein dauerhaftes Austauschforum für Exilmedien aufzubauen. Gerade in Zeiten von zunehmendem Rechtspopulismus und Rassismus, einem deutlich nachlassenden Interesse an den Themen der Geflüchteten in den deutschen Medien und einer zunehmenden Verunsicherung in den Communities der Geflüchteten, was ihre Zukunft in Deutschland angeht, erscheint ein solcher Austausch wichtig. Das Netzwerk ist offen für weitere interessierte Redaktionen und Medienprojekte von und für Geflüchtete. 
 
Es gibt inzwischen ein gutes Dutzend Zeitungen, Onlineportale und YouTube-Kanäle, die sich gezielt an Geflüchtete wenden und sie mit Nachrichten über Deutschland versorgen. Betrieben werden diese Exil-Medien meist von Journalisten und Journalistinnen, die selbst nach Deutschland geflohen sind. Oft handelt es sich um kleine, lokale Redaktionen.
 
Amal, Berlin! ist eine Online-Plattform mit Nachrichten aus Berlin auf Arabisch und Persisch. Zehn Journalisten und Journalistinnen aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und Ägypten berichten über alles, was in Berlin wichtig ist: Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Amal, Berlin! ist ein Projekt der Evangelischen Journalistenschule und wird durch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Körber-Stiftung, die Schöpflin Stiftung, die Stiftung Mercator und weitere Partnerinnen und Partner gefördert. Im April 2019 startete das Schwesterprojekt Amal, Hamburg!.
 

News vom 15. Juni 2019

Wer weniger als 999 Euro netto pro Monat zur Verfügung hat, gilt in Deutschland als arm. Was bedeutet das für diejenigen, die davon betroffen sind? Die Volontärinnen und Volontäre des 13. Jahrgangs haben sich genauer angeschaut, welche Gesichter Armut in Berlin hat – und aus Zahlen Geschichten gemacht. Daraus ist eine interaktive Website geworden, unter anderem mit Grafiken, Karten und Interviews: armutinberlin.de
 
Das Projekt ist in Kooperation mit rbb|24 entstanden. Die Volontärinnen und Volontäre wurden unterstützt von Michael Hörz, Cornelia Geissler und Martin Virtel.

News vom 21. Mai 2019

Wer sind eigentlich diese Millionen Menschen, denen wir täglich begegnen - auf der Straße, in der U-Bahn, im Supermarkt? Der 13. Jahrgang hat einige dieser Fremden durch die Kamera beobachtet - und ist auf Überraschendes gestoßen. Die Ergebnisse sind seit dem 20. Mai 2019 in einer Ausstellung in den Räumen der EJS zu sehen. Die vollständigen Foto-Essays gibt es auch online unter ejs-fotojournalismus.de.
Das Projekt ist im Rahmen der fünftägigen Lehrredaktion Fotojournalismus unter Leitung von Christina Felschen entstanden.
 

News vom 16. Mai 2019
Sofie Czilwik

Ausgezeichnet wurde ihr Text „Das muss echte Liebe sein“. Darin porträtiert Sofie Czilwik (12. Jahrgang) eine Frau, die durch Reborn-Puppen ihr Lebensglück wiederfand – Puppen, die echten Babys täuschend ähnlich sehen. „Ich wollte herausfinden, was das für eine Beziehung ist, die man als Frau zu einer Puppe aufbauen kann“, erklärte Sofie Czilwik. Für viele Frauen seien die Puppe eine Stütze. „Sofie Czilwiks Artikel liest man mit Beklemmung. Er ist erschreckend, erschütternd, bringt einem eine Welt nahe, die uns allen vermutlich sehr fremd ist“, sagte Laudatorin Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin des Kirchenkreises München-Oberbayern. Der Text erhebe sich an keiner Stelle moralisch über die Protagonistin, sondern schildere ihre Gefühle achtsam und respektvoll. Der Text ist nachzulesen im EJS-Magazin Einsichten17 und bei chrismon.

 

News vom 5. April 2019

Etwa 50.000 Menschen mit afghanischer, syrischer, iranischer oder irakischer Staatsbürgerschaft leben zurzeit in Hamburg. Mit Amal, Hamburg! erhalten sie ein Nachrichtenangebot, das sie in ihren Muttersprachen über die Entwicklungen in der Hansestadt auf dem Laufenden hält. Zum Start des Projekts am 10. April im Körber-Forum in Hamburg diskutieren auf dem Podium der Hamburger Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda, Bischöfin Kirsten Fehrs, Chefredakteur des Hamburger Abendblattes Lars Haider sowie Ewald Lienen vom FC St. Pauli. Amal, Hamburg! ist ein Projekt der EJS und der Körber-Stiftung, unterstützt vom Hamburger Abendblatt und der Evangelischen Kirche in Deutschland.
 

News vom 10. März 2019
Foto: Mathias Marx

Der 13. Jahrgang der Evangelischen Journalistenschule hat am 25. Februar 2019 in Berlin seine Ausbildung begonnen. Für die 16 Volontärinnen und Volontäre heißt es nun, journalistisches Schwarzbrot zu lernen. Bis zum ersten Praktikum bei Print-Redaktionen im Sommer werden die Grundformen des journalistischen Schreibens geübt: Nachrichten, Interviews und Reportagen. Bevor es dann in die Praxis geht, lernen die Volontärinnen und Volontäre im Mai bei einem Besuch in Genf wichtige UN-Organisationen kennen.
 
Nach dem ersten Praktikum stehen die Lehrredaktionen und Praktika im Radio-, TV- und Onlinejournalismus auf dem Ausbildungsplan. Mitte 2020 werden die Volontärinnen und Volontäre das EJS-Reportagenmagazin "Einsichten" produzieren. Auch in den einzelnen Lehrredaktionen sind weitere Projekte geplant.
 
Die EJS wünscht allen Volontärinnen und Volontären einen guten Start in die Ausbildung!
 
Foto: Mathias Marx
 
 

Veranstaltung vom 9. Januar 2019

Rund 130 Gäste haben am 21. November 2018 feierlich den 12. Jahrgang der Evangelischen Journalistenschule (EJS) in Berlin verabschiedet. Zu Ehren der 16 Absolventinnen und Absolventen hielt die Synodenpräses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer eine Festansprache. Zudem gab es Grußworte von Jörg Bollmann, Direktor des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik sowie Arnd Brummer, Publizistischer Vorstand der Evangelischen Journalistenschule (EJS).
 
Die Abschluss-Zeugnisse wurden traditionell von den Mentorinnen und Mentoren überreicht, die "ihre" Volontärin oder "ihren" Volontär mit jeweils sehr persönlichen Reden verabschiedeten. Anschließend wurde im Foyer der EJS gegessen, getrunken und selbstverständlich ordentlich gefeiert.
 
Die EJS wünscht allen Absolventen und Absolventinnen einen guten Start ins Berufsleben!
 
Fotos: Mathias Marx 
 

Bericht vom 5. Oktober 2018

Die TV-Lehrredaktion des 12. Jahrgangs geht mit einem Paukenschlag zu Ende: ankommeninberlin.de ist ein Multimedia-Projekt in Kooperation mit rbb|24. Die Volontär*innen haben recherchiert, gefilmt, geschnitten, getextet und keine Zusatzschichten gescheut, um diese Website fertigzustellen. Es geht um Geflüchtete, Wohnungssuche, Politiker, Singles und darum, was sie alle vereint: das Ankommen in der Hauptstadt. Viel Spaß mit den Geschichten! 
 
Das Video-Projekt des 12. Jahrgangs jetzt auch auf der Website des rbb|24: rbb24.de/panorama/thema/2018/ankommen-in-berlin

Bericht vom 1. Juni 2018

Kaum eine Stadt der Welt ist so umstritten wie Jerusalem. Sowohl Palästinenser als auch Israelis beanspruchen Jerusalem als Hauptstadt ihres Staates. Allerdings steht heute die gesamte Stadt unter der Kontrolle Israels. Der völkerrechtliche Status? Nie abschließend geklärt. Wem also gehört Jerusalem? Diese Frage war der Leitfaden für die Recherchen der 16 Volontärinnen und Volontäre der Evangelischen Journalistenschule.
 
Sie trafen Menschen auf beiden Seiten des Konflikts. So besuchten sie etwa das Hadassah-Krankenhaus, in dem jüdisch-israelische und arabische Ärzte zusammen arbeiten. Oder sie fuhren mit der Straßenbahn, die in Jerusalem ein regelrechtes Politikum ist, weil sie international umstrittene jüdische Siedlungen mit der Innenstadt verbindet.
 
Insgesamt sind 13 Radioreportagen entstanden, die HR-Info im Rahmen einer Sendung am Pfingstmontag gesendet hat. Die Volontärinnen und Volontäre produzierzen zudem eine Website. Auf wemgehoertjerusalem.de gibt es alle Beiträge zum Nachhören. 

Bericht vom 28. Mai 2018

Die 16 Volontärinnen und Volontäre der Evangelischen Journalistenschule haben ein Datenjournalismus-Projekt zum Thema Obdachlosigkeit umgesetzt. Dazu befragten sie Ämter, Hilfseinrichtungen und Verwaltungen. Die verfügbaren Daten flossen auf obdachlosinberlin.de in sechs Teilprojekte ein. Hier thematisierten die Journalistenschüler verschiedene Aspekte der Wohnungslosigkeit. So geht es etwa um die die Finanzierung von Hilfsangeboten oder die Versorgung von Wohnungslosen, wenn sie erkrankt sind.
 
Die Journalistenschüler setzten die Daten durch Grafiken, Fotos, Texte, Videos und Interviews in Zusammenhang. Das Ergebnis: dem User wird ein umfangreiches Bild über Obdachlosigkeit in Berlin vermittelt. Zudem wird mit Vorteilen aufgeräumt. So heißt es etwa immer wieder, dass Obdachlosigkeit männlich sei. Doch die Recherchen der Volontäre zeigen: Auch für rund 2.500 Frauen ist Wohnungslosigkeit in Berlin Realität. Für sie ist das Leben auf der Straße besonders gefährlich - und nicht alle Notunterkünfte sind für Frauen ideal.
 
Die Recherchen waren teilweise schwierig, wie die Journalistenschüler berichten. Denn in manchen Hilfseinrichtungen werden keine Daten erhoben oder nur Obdachlose mit deutschem Pass gezählt. "Solange es in Berlin keine konkreten Zahlen zur Situation Obdachloser gibt", schreiben die Schüler auf der Projektseite, "fehlt auch eine Argumentationsgrundlage für eine zielgerichtete und systematische Hilfe." 

Bericht vom 27. Mai 2018

(Magazin I): "Alex Urban – so funktioniert die Stadt"
Ist das noch Berlin oder schon New York? Die Stadt wird immer hipper und die Mieten steigen. Deshalb müssen wir über Gentrifizierung reden: Mit Mietern, Politikern und Architekten. Ein Magazin über das Wohnen der Zukunft. Hier gibt es das Magazin als Download.
 
(Magazin II): "Unten - ein Magazin über's Scheitern und Aufstehen"
Warum Versagen nicht gleich Versagen ist und wie ihr euch nicht unterkriegen lasst. Eine Stunde spannende Interviews, Reportagen und ehrliche Umfragen zum Thema Scheitern. Hier gibt es das Magazin als Download. 
 
(Magazin III): „Bitte wenden - Welche Zukunft hat das Auto?“
Ein Magazin über den Abschied vom Freund auf vier Rädern, über alternative Antriebe und über große Männer, die auch mit kleinen Spielzeug-Autos Spaß haben. Hier gibt es das Magazin als Download.
 

News vom 18. Mai 2018

Zweier-Teams aus 15 Volontär*innen der Evangelischen Journalistenschule (EJS) und ebenso vielen jungen Fotograf*innen des Lette-Vereins haben sich auf Spurensuche begeben. Ergebnis: Einsichten 17 - Das Reportage Magazin der EJS. Titel: "Grenzen". Das Heft wurde von der Planung bis zur Schlussredaktion von den Volontär*innen des 12. Jahrgangs der EJS im Rahmen ihrer Print-Ausbildung gestaltet. Als Dozenten standen unseren Volontären zur Seite: Henning Sußebach und Dr. Stefan Willeke von DIE ZEIT, Christian Personn  sowie als Art-Direktorin: Merle Rose. Hier können Sie das Magazin lesen. Viel Spaß bei der Lektüre!

 

News vom 26. Januar 2018

Das Projekt "Amal, Berlin!" der Evangelischen Journalistenschule zählt zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2017. Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb gemeinsam aus. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte unter rund 1000 eingereichten Bewerbungen "Amal, Berlin!" aus. Auf der Nachrichtenplattform berichten geflüchtete Journalist*innen auf Arabisch sowie Farsi über über das, was in Berlin und in Deutschland stattfindet - über Politik, Kultur und Gesellschaft.  Zur Pressemitteilung.
 

News vom 27. November 2017

Die Hörfunkschule Frankfurt und die EJS haben den Radiopreis „Hinhörer 2017“ vergeben. Der Preis für nichtkommerzielle Beiträge erhält Davide Di Dio aus Frankfurt Main. Er hat einen besonderen Ort besucht: Im Dialogmuseum in Frankfurt können sehende Menschen erleben, wie es ist, blind zu sein. Der "Hinhörer" für Bewerber, die bereits im Profi-Radio arbeiten, geht an Florian Joswig aus Dortmund. Auf dem Weihnachtsmarkt seiner Heimatstadt war er als Reporter bei einer Schweigeminute dabei, die wegen des Terroranschlags am Breitscheidplatz in Berlin abgehalten wurde. 

News vom 25. Oktober 2016

Der EJS-Absolvent (9. Jahrgang) und freie Journalist Sebastian Dörfler hat gemeinsam mit Julia Fritzsche (Bayerischer Rundfunk) den zweiten Preis für kritischen Journalismus der Otto Brenner Stiftung gewonnen. Ausgezeichnet wurde ihr Radiostück "'Prolls, Assis und Schmarotzer' - Warum unsere Gesellschaft die Armen verachtet". Für die Jury des Otto-Brenner Preis gehen die Autoren das große Thema Armut "beherzt, gleichzeitig streng an: Abbilden, analysieren, einordnen - und Verantwortliche benennen". Die Jury hat zudem das Autorenteam für "beste journalistische Tugenden" gelobt.

News vom 19. Oktober 2016

Elf Journalistenschulen in Deutschland haben sich auf eine Qualitäts-Charta verständigt - deren Unterzeichner wollen Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten eine qualitativ hohe und zeitgemäße Ausbildung garantieren. Auch die EJS  hat unterschrieben. Mit der Veröffentlichung der Qualitätskriterien wird dem journalistischen Nachwuchs eine Orientierungshilfe geboten. Die Charta besteht aus einem allgemeinen Teil, in dem Mindestanforderungen definiert werden. Zudem gibt es einen jeweils schulspezifischen Teil - dort wird belegt, wie die einzelnen Schulen die  Anforderungen erfüllen.

News vom 17. November 2013

Leonie Schwarzer aus Dortmund und Nicklas Wolf aus Frankfurt haben für ihre herausragenden Radiobeiträge den den Radiopreis "Hinhörer 2013" erhalten. Schwarzer portraitierte eine Tanz-Studentin aus Essen. Wolf begleitete in Hessen Migranten, die in einem Kurs lernen, Fahrrad zu fahren. Der Radiopreis "Hinhörer" wird gemeinsam von der Evangelischen Journalistenschule in Berlin und der Evangelischen Hörfunkschule in Frankfurt verliehen.