News vom 5. Oktober 2018

Die Evangelische Journalistenschule in Berlin bildet Journalist*innen für die Arbeitsbereiche Print (Zeitung und Magazin), Hörfunk, Fernsehen und Online aus. Die crossmediale Ausbildung des 13. Jahrgangs beginnt im Februar 2019, dauert 22 Monate und ist einem Volontariat gleichzusetzen. Die Bewerbungsfrist lief bis zum 30. September 2018.
 
Ausführliche Informationen zu den Ausbildungsvoraussetzungen und dem Zulassungsverfahren finden Sie hier. Wie das Volontariat genau abläuft, können Sie zudem hier nachlesen

News vom 1. Oktober 2018

Bis zum 30. September konnten sich Nachwuchsjournalisten zwischen 16 und 24 Jahren für den "Hinhörer 2018" bewerben. Der Radiopreis wird gemeinsam von der Evangelischen Journalistenschule und der Evangelischen Hörfunkschule Frankfurt ausgelobt.
 
Die Bewerber reichen eigene Beiträge ein, die sie zuvor für ein Schulradio, für ein Onlineradio, für ein Bürgermedium oder einen Radiosender produziert haben. Weitere Informationen finden Sie hier. 

News vom 24. Juli 2018
Zwei Seminarteilnehmerinnen im Unterricht

Für Volontär*innen aus Print-Redaktionen, Agenturen und Pressestellen bietet die Evangelische Journalistenschule einen vierwöchigen Kompaktkurs an. Er vermittelt solides Handwerk und crossmediale Grundlagen. Für den Kompaktkurs können wir die Anerkennung als 

  • Volontärkurs IV: 5. bis 30. November 2018
News vom 18. Mai 2018

Zweier-Teams aus 15 Volontär*innen der Evangelischen Journalistenschule (EJS) und ebenso vielen jungen Fotograf*innen des Lette-Vereins haben sich auf Spurensuche begeben. Ergebnis: Einsichten 17 - Das Reportage Magazin der EJS. Titel: "Grenzen". Das Heft wurde von der Planung bis zur Schlussredaktion von den Volontär*innen des 12. Jahrgangs der EJS im Rahmen ihrer Print-Ausbildung gestaltet. Als Dozenten standen unseren Volontären zur Seite: Henning Sußebach und Dr. Stefan Willeke von DIE ZEIT, Christian Personn  sowie als Art-Direktorin: Merle Rose. Hier können Sie das Magazin lesen. Viel Spaß bei der Lektüre!

 

News vom 26. Januar 2018

Das Projekt "Amal, Berlin!" der Evangelischen Journalistenschule zählt zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2017. Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb gemeinsam aus. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte unter rund 1000 eingereichten Bewerbungen "Amal, Berlin!" aus. Auf der Nachrichtenplattform berichten geflüchtete Journalist*innen auf Arabisch sowie Farsi über über das, was in Berlin und in Deutschland stattfindet - über Politik, Kultur und Gesellschaft.  Zur Pressemitteilung.
 

News vom 27. November 2017

Die Hörfunkschule Frankfurt und die Evangelische Journalistenschule haben den Radiopreis „Hinhörer 2017“ vergeben. Der Preis für nichtkommerzielle Beiträge erhält Davide Di Dio aus Frankfurt am Main. Er hat einen besonderen Ort besucht: Im Dialogmuseum in Frankfurt können sehende Menschen erleben, wie es ist, blind zu sein. Der "Hinhörer" für Bewerber, die bereits im Profi-Radio arbeiten, geht an Florian Joswig aus Dortmund. Auf dem Weihnachtsmarkt seiner Heimatstadt war er als Reporter bei einer Schweigeminute dabei, die wegen des Terroranschlags am Breitscheidplatz in Berlin abgehalten wurde. 

News vom 9. Juli 2017
Peter Berger

Mit Live-Video-Tools können Journalisten und PR-Leute ihre Zuschauer aktuell von jeder Veranstaltung informieren. Ein Smartphone und eine schnelle Internet-Verbindung genügen. In diesem  Workshop probieren die Teilnehmer verschiedene Tools wie Facebook Live aus - und schauen sich Best-Practice-Beispiele an. Das Seminar findet statt vom 11. bis 12. Dezember 2017 unter der Leitung des Social-Media-Experten Peter Berger
Zum Anmeldeformular 

News vom 14. Februar 2017

Wie drehe ich professionelle Videos mit dem Smartphone? Mit welchen Apps für den Schnitt lassen sich exzellente Ergebnisse erzielen? In diesem Kurs lernen Sie es! Konkret werden zunächst einige Bild-Sequenzen gedreht, ein Interview bzw. eine Aufsager realisiert und Schnittübungen gemacht. Danach produzieren die Teilnehmer in Eigenregie ein Video. Außerdem geht es um die Themen Vertikal-Video und Live -Streaming. Der Kurs wird geleitet von Dr. Guido Vogt, der als Fernsehjournalist und Regisseur von Imagevideos tätig ist. Zum Anmeldeformular

News vom 25. Oktober 2016

Der EJS-Absolvent (9. Jahrgang) und freie Journalist Sebastian Dörfler hat gemeinsam mit Julia Fritzsche (Bayerischer Rundfunk) den zweiten Preis für kritischen Journalismus der Otto Brenner Stiftung gewonnen. Ausgezeichnet wurde ihr Radiostück "'Prolls, Assis und Schmarotzer' - Warum unsere Gesellschaft die Armen verachtet". Für die Jury des Otto-Brenner Preis gehen die Autoren das große Thema Armut "beherzt, gleichzeitig streng an: Abbilden, analysieren, einordnen - und Verantwortliche benennen". Die Jury hat zudem das Autorenteam für "beste journalistische Tugenden" gelobt.

News vom 19. Oktober 2016

Elf Journalistenschulen in Deutschland haben sich auf eine Qualitäts-Charta verständigt - deren Unterzeichner wollen Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten eine qualitativ hohe und zeitgemäße Ausbildung garantieren. Auch die EJS  hat unterschrieben. Mit der Veröffentlichung der Qualitätskriterien wird dem journalistischen Nachwuchs eine Orientierungshilfe geboten. Die Charta besteht aus einem allgemeinen Teil, in dem Mindestanforderungen definiert werden. Zudem gibt es einen jeweils schulspezifischen Teil - dort wird belegt, wie die einzelnen Schulen die  Anforderungen erfüllen.

News vom 22. September 2016

Nutzwertjournalismus gibt Antworten auf wichtige Fragen und ist bei Zeitungslesern mittlerweile beliebter als der Politikteil. Daraus ergeben sich große Chancen für Anzeigenblätter. Was zeichnet guten Nutzwertjournalismus aus? Wie kommt der Lokaljournalist an nutzwertige Geschichten? Mit diesen Themen beschäftigt sich das Seminar von Buchautor, Dozent und Coach Prof. Dr. Christoph Fasel. Es findet statt vom 11. bis 12. Oktober 2016. Zum Anmeldeformular

News vom 9. März 2014

Der "Grundkurs praktischer Journalismus" vermittelt grundlegendes Handwerkszeug. Abiturienten, Berufseinsteiger und Studierende können hier ihre journalistischen Fähigkeiten erproben. Unter Anleitung erfahrener Dozenten trainieren die Teilnehmer die klassischen journalistischen Genres: Nachricht, Bericht, Porträt und Reportage. Termin: 28. Juli bis 8. August 2014. Kosten: 680 Euro.
 

News vom 17. November 2013

Leonie Schwarzer aus Dortmund und Nicklas Wolf aus Frankfurt haben für ihre herausragenden Radiobeiträge den den Radiopreis "Hinhörer 2013" erhalten. Schwarzer portraitierte eine Tanz-Studentin aus Essen. Wolf begleitete in Hessen Migranten, die in einem Kurs lernen, Fahrrad zu fahren. Der Radiopreis "Hinhörer" wird gemeinsam von der Evangelischen Journalistenschule in Berlin und der Evangelischen Hörfunkschule in Frankfurt verliehen. 

News vom 24. Juni 2013

Noch bis zum 15. August können sich Nachwuchsjournalisten zwischen 16 und 24 Jahren für den „Hinhörer 2013“ bewerben. Der Radiopreis wird gemeinsam von der Evangelischen Journalistenschule und der Evangelischen Hörfunkschule Frankfurt ausgelobt. Die Bewerber reichen eigene Beiträge ein, die sie zuvor für ein Schulradio, für ein Onlineradio, für ein Bürgermedium oder einen Radiosender produziert haben. Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier. 

News vom 14. März 2013
zwei Volontäre

Vom 24.6. bis 5.7.2013 können Abiturienten, Berufseinsteiger und Studierende am "Grundkurs praktischer Journalismus" teilnehmen. Unsere Summer School vermittelt grundlegendes Handwerkszeug und eine erste Orientierung im Berufsfeld Journalismus. Unter Anleitung erfahrener Dozenten trainieren die Teilnehmer die Genres Nachricht, Bericht, Interview, Porträt und Reportage. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bericht vom 31. Januar 2013
Gäste Publizistentreffen

In den letzten Monaten kam immer wieder ans Tageslicht, was Geheimdienste lieber geheim gehalten hätten: Fälle von Journalisten die ausgespäht wurden. Zum Beispiel der NDR-Journalist Stefan Buchen - seine Telekommunikations-Daten sammelte die CIA gemeinsam  mit dem Verfassungsschutz .
 
Oder die sieben Journalisten, deren Daten jahrelang von der Verfassungsschutzbehörde in Niedersachsen gespeichert wurden.
 
 
Diese und andere Geheimdienstaffären bieten genug Gesprächsstoff für das Publizistentreffen der Evangelischen Journalistenschule am 14. Februar 2014
 
 
 
Das Thema: „Journalisten und Nachrichtendienste."
 
 
Teilnehmer der Podiumsdiskussion: 
Hans-Georg Maaßen, Präsident Bundesverfassungsschutz
John Goetz, Norddeutscher Rundfunk 
Oliver Schröm, Stern, Vorsitzender Netzwerk Recherche
Moderation:  Erhard Scherfer, Phoenix

 
Nach der Veranstaltung wird wie immer im Foyer weiter diskutiert und gefeiert. Auch in diesem Jahr findet das Publizistentreffen während der Berlinale statt.

Bericht vom 5. Januar 2013
Christina Felschen

Die japanische Nichtregierungsorganisation "Peace Boat" fährt seit 1983 mit einem Kreuzfahrtschiff um die Welt. Von Yokohama nach Yokohama, über die Chinesische See, den Indischen Ozean, den Atlantik und den Pazifik, um beide Kaps herum.

Fast 1000 Passagiere und 300 Crewmitglieder sind mit "Peace Boat" unterwegs. Auch unsere Absolventin Christina Felschen (8. Jahrgang) ist dabei!

Was sie als Web-Reporterin und Fotografin erlebt, berichtet sie alle 14 Tage in ihrer taz-Kolumne „Logbuch“. Für uns hat sie aufgeschrieben, was ihr die Arbeit bei "Peace Boat" bedeutet:

"Letzte Woche sind wir am Mururoa-Atoll vorbeigefahren. Mururoa, Rapa Nui, Punta Arenas, Port Louis – niemals hätte ich gedacht, dass ich mal an solche Orte kommen würde.

Winzige Punkte auf der Landkarte, allzu oft übersehen, obwohl sich auch an ihnen Weltgeschichte abgespielt hat oder noch abspielt.

Ich weiß noch, wie ich 1995 als Dreizehnjährige einen 'Fuck Chirac'-Sticker auf meinen Schultornister geklebt habe, weil Frankreich seine Atombombentests in Polynesien wieder aufnahm.

Für "Peace Boat" habe ich einen Arbeiter auf Tahiti interviewt. Geld und Abenteuer hatten ihn als 16-Jährigen auf das Atoll gelockt, wo er dann ohne Schutzkleidung Taucharbeiten ausführte.

Heute kämpft er für Entschädigungen durch die französische Regierung, bisher erfolglos. Er wirkte uralt, viel Zeit bleibt ihm nicht mehr.

Dafür bin ich Journalistin geworden. Für solche Geschichten.

Ich erinnere mich an ein Werbeplakat, dass ich vor meiner Abreise in Berlin gesehen habe: 'Wann haben Sie zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?' Die vergangenen Monate waren für mich voller erster Male.

Ausgerechnet in Gandhis erstem Ashram habe ich gesehen, welche Folgen die Gewaltexzesse der Apartheid haben, in Peru habe ich Überlebensstrategien von Straßenkindern gelernt und von Opfern der Pinochet-Diktatur erfahren, wie das Militär Chile bis heute gängelt.

Nebenbei bin ich mit rudimentären Japanischkenntnissen zur Bewohnerin eines japanischen Dorfes auf See geworden, mit all seinen Höflichkeiten und sozialistischen Verbindlichkeiten."